13. 01. 2026

Preisanstieg beim Bauen setzt sich fort

Die Preise für den Neubau konventionell gefertigter Wohngebäude in Deutschland sind im November 2025 um 3,2 Prozent gegenüber November 2024 gestiegen. Das berichtet das Statistische Bundesamt Wiesbaden. Danach hätte im August 2025, dem vorherigen Berichtsmonat der Statistik, der Preisanstieg im Vorjahresvergleich 3,1 Prozent betragen. Im Monatsvergleich erhöhten sich die Baupreise im November 2025 gegenüber August 2025 um 0,5 Prozent (alle Bauleistungen am Bauwerk einschließlich Mehrwertsteuer).

Die Preise für Rohbauarbeiten an Wohngebäuden stiegen von November 2024 bis November 2025 um 2,5 Prozent. Den größten Anteil an den Rohbauarbeiten und auch am Gesamtindex für den Neubau von Wohngebäuden haben Betonarbeiten und Mauerarbeiten. Während die Preise für Betonarbeiten im Vorjahresvergleich um 1,5 Prozent zunahmen, erhöhten sich die Preise für Mauerarbeiten um 1,3 Prozent. Dachdeckungsarbeiten waren im November 2025 um 4,5 Prozent teurer als im Vorjahresmonat, die Preise für Erdarbeiten stiegen im gleichen Zeitraum um 3,1 Prozent und die Preise für Zimmer- und Holzbauarbeiten um 5,4 Prozent.

Deutlicher Preisanstieg bei Heiz- und Wassererwärmungsanlagen

Kostentreiber waren nach Feststellung der Statistiker Heizanlagen und zentrale Wassererwärmungsanlagen (darunter zum Beispiel Wärmepumpen), die im Jahresvergleich 4,4 Prozent teurer wurden. Diese haben unter den Ausbauarbeiten, die insgesamt 3,8 Prozent teurer wurden, den größten Anteil am Baupreisindex für Wohngebäude.

Bei Elektro-, Sicherheits- und Informationstechnischen Anlagen, wozu auch Elektro-Warmwasserbereiter und Kommunikationsanlagen gehören, habe der Preisanstieg 5,4 Prozent betragen. Wärmedämm-Verbundsystemen wurde 3,5 Prozent teurer. Die Kosten für Instandhaltungsarbeiten an Wohngebäuden (ohne Schönheitsreparaturen) lagen im November 2025 um 4,1 Prozent über denen des Vorjahresmonats. Die Neubaupreise für Bürogebäude stiegen zwischen November 2024 und November 2025 um 3,5 Prozent, für gewerbliche Betriebsgebäude um 3,3 Prozent. (Quelle: Statistisches Bundesamt)