....

....

.....

.............

.................

Wenn Sie künftig die neue Ausgabe digital als "Blätter-PDF" erhalten möchten, klicken Sie bitte HIER. Sie bekommen von uns dann ein Email mit einer Inhaltsübersicht und dem entsprechenden Link.

Günstigere Versicherung für Massivhäuser

11.7.2017
Die Deutschen gelten als Versicherungsweltmeister. Rund 431 Millionen Verträge laufen derzeit hierzulande. Ob Sinn oder Unsinn: Für jede Eventualität im Leben gibt es eine entsprechende Police. Neben Rechtschutz, Hausrat, Leben und Automobil werden sogar Smartphone und Lesebrillen versichert, gerade letztere sind schlichtweg unnötig. Für Hausbesitzer ist eine Absicherung in Form einer Wohngebäudeversicherung aber unumgänglich. Handelt es sich um ein kreditfinanziertes Objekt, ist ein Versicherungsschein sogar obligatorisch. Welche unterschiedlichen Kosten auf den Bauherren zukommen, je nach dem in welcher Bauart er sein Eigenheim errichtet hat, zeigt jetzt eine neue Kurz-Studie des Pestel-Instituts aus Hannover.

Hagel, Feuer, Blitzeinschlag oder Schäden durch Leitungswasser sind Risiken, die man durch eine gute Versicherung abdecken sollte. Dass die Bauweise des zu versichernden Gebäudes ausschlaggebend für die Höhe der jährlichen Kosten ist, konnte jetzt in einer Studie im Auftrag der Deutschen Gesellschaft für Mauerwerks- und Wohnungsbau (DGfM) durch eine Herausstellung von Preisunterschieden bei der Wohngebäudeversicherung belegt werden. Im Ergebnis hat das beauftrage Pestel-Institut 15 Angebote gefunden, die im Rahmen eines Tarifes zwei Gebäudearten mit identischer Risikoabdeckung versichern. Dabei handelt es sich um massive, mit Mauerwerk gebaute Häuser und solche in Holzbauweise. Dabei ergab sich, dass bei manchen Versicherern Fachwerk- und Holzhäuser grundsätzlich nicht versichert werden und wenn, dann mit separaten Tarifen und unterschiedlichen Leistungen.

Bei den 15 untersuchten Anbietern unterschied man zur Einstufung des Risikos nur zwischen „massiv“ und „nicht massiv“. Zudem wurden mit Lübeck, Cottbus, Asperg und Münster zusätzlich vier Standorte unter die Lupe genommen, um auch regionale Besonderheiten zu berücksichtigen. Neben den ortsabhängigen Kosten zeigt der Vergleich auch die Preisunterschiede zwischen Massivbauten und Holzkonstruktionen. Beispielsweise liegt in Lübeck die Jahresprämie für massiv gebaute Eigenheime im Durchschnitt 44 Prozent unter dem Beitrag für nicht-massive Einfamilienhäuser. Wobei der Mittelwert für massive Bauten bei 284,90 Euro liegt und der für nicht-massive bei 409,50 Euro. Asperg in Baden-Württemberg verzeichnet mit 267,70 Euro den geringsten Mittelwert für Massivbauten, während die Beiträge in Münster mit 341,50 Euro in der Untersuchung am höchsten liegen.

Weitere Schlagzeilen

*(16.8.2019) Eigenheimsegment wächst und weniger Genehmigungen
*(29.7.2019) Wohnungsbestand minimal gewachsen
*(23.7.2019) Messe-Karussell: Steuler geht, Ströher kommt
*(8.7.2019) DSCB mit neuer Finanzstruktur
*(2.7.2019) V&B Fliesen unter neuer Führung
*(25.6.2019)Personelle Weichenstellung bei Dornbracht
*(14.6.2019) Ausbaugewerbe weiter im Plus
*(6.6.2019) Stellenabbau bei der Steuler-Fliesengruppe
*(6.6.2019) Erneuerbare Energien auf Platz 1
*(3.6.5019)Baufertigstellungen 2018 nur leicht im Plus
*(30.5.2019) Saint-Gobain verkauft Fachhandelssparte
*(8.5.2019) Ströher jetzt ganz Sto-Tochter
*(9.4.2019) Sorge um harten Brexit
*(8.4.2019) Zweifamilienhäuser überholen Mehrfamilienhäuser
*(20.3.2018) Spanische Fliesenexporte auf Erfolgsspur
*(15.3.2019) Mehrfamilienhausbau dominiert die Statistik
*(28.2.2019) Neue Dornbracht-Vertriebsstruktur
*(14.2.2109) Oras Group plant Werksschließung
*(10.1.2019) Bauhauptgewerbe im Glanz der Konjunktur
*(8.1.2019) Neuer Vorstand Tischkultur der Villeroy & Boch
*(26.11.2018) Saint-Gobain will SGBDD verkaufen
*(23.11.2018) Boom-Zeiten für Mehrfamilienhäuser
*(10.10.2018) Mehr Umsatz dank höherer Preise
*(14.9.2018) Baukindergeld geht an den Start
*(16.8.2018) Mehrfamilienhausbau stützt Wohnungsbau
*(8.8.2018) Wieder Zuschüsse zur Barrierereduzierung
*(26.7.2018) Mehr Wohnungen mit mehr Fläche
*(23.7.2018) Neue Auflage des „Tile of Spain Awards“
*(18.7.2018) Landtag beschließt neue Landesbauordnung
*(24.5.2018) „Bauüberhang“ wächst weiter
* (9.4.2018) Höhere Preise und mehr Umsatz am Bau
* (16.3.2018) Genehmigungs-Boom gebremst
* Spanische Fliesen punkten im Export
* Frischer Wind in der Meissener Fliesen-Szene
* NRW soll barrierefrei bauen
* Mehr Investitionen im Baugewerbe
* Ausbaugewerbe weiter im Konjunkturhoch
* Weiter Antidumping-Zölle auf China-Importe
* Wohnungs-Genehmigungswelle ebbt ab
*
Neue Heimat für die So pro Bauchemie
*
Fliesenverband wählt neuen Vorsitzenden
* Stühle rücken in Keramik- und Sanitär-Vorständen
* Nachlassendes Interesse am Wohnungsbau?
* „Düsseldorfer Erklärung“ zum Thema BIM
* Duschverbot für die Badewanne
* 41,7 Millionen Wohnungen sind nicht genug
* Günstigere Versicherung für Massivhäuser
* Erneuerbare Energien als Heizquelle
* Mehr Baugenehmigungen als Fertigstellungen
* Mehrfamilienhäuser im Fokus
* Baugenehmigungen nach Plus jetzt gebremst
* Bauen wurde teurer
* Wohnungsgenehmigungen weiter stark im Plus
* Trend zu höheren Zinsen
* Bis 2018 mehr Bauvolumen
* Baugewerbe investiert in Sachanlagen
* Personenaufzug nur mit Zustimmung aller
* Schomburg gründet Stiftung
* Die Zukunft an der Küchenspüle
* Baugenehmigungen wie vor 16 Jahren
* Teure Armaturen vom Fachhandel
* Mehr Wohngebäude heizen mit erneuerbaren Energien

Diese Website benutzt Cookies, um Ihnen das beste Erlebnis zu ermöglichen. Weiterführende Informationen erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung.